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Wolfgang Amadé Mozart
(* 1756 Salzburg, 1791 Wien)
Mozart hat in der
Musikgeschichte einen besonderen Platz, da er einer der wenigen Komponisten
ist, die im zarten Kindesalter schon Genies und als solche überall geschätzt
waren (von einigen weniger begabten Zeitgenossen ausgenommen).
Mozart war Komponist
und Interpret, aber stets seiner eigenen Werke, somit begann er schon sehr früh,
seine Musik im Rahmen seiner zahlreichen Konzertreisen in und auserhalb seines
Landes bekannt zu machen.
Es gibt kaum eine
Gattung, in der Mozart seine Genialität nicht unter Beweis gestellt hätte
- man kann ihn als Meister der Symphonik, virtuoser Solistenkonzerte aber auch
einmal sinnlich inspirierter dann dramatisch konzipierter Opern bezeichnen.
Mozart findet stets die passende aber dennoch universelle Tonsprache, um all
das auszudrücken, was ihn bewegt und ihm etwas bedeutet.
All seine Genialität
und Universalität konnten jedoch nicht verhindern, dass Mozart in einem
Armengrab in Wien seine vorläufig letzte Ruhestätte gefunden hat -
die Überführung in ein Ehrengrab erfolgte erst viel später. Vielleicht
war man sich seinerzeit ja bewusst, dass keine noch so grossen Ehren und Aufwartungen
dem Genie Mozarts gerecht hätten werden können. Somit starb er als
gewöhnlicher Mensch, aber lebt in all jenen weiter, die seine Musik wirklich
lieben und schätzen.
Amadeus oder
Amadé ?
Sie fragen sich
bestimmt, was es mit dieser Schreibweise aufsich hat. In fast allen Lexika und
Biographien, auf Plattenlabels und CDs steht fast schon traditionell der Name
"Amadeus" geschrieben. Wissen wir da etwas, was den meisten bis jetzt
verborgen blieb ? Nein - wir haben nur ein wenig in den Briefen Mozarts gestöbert
und sind da auf etwas gestossen, was die Facette des humoristischen Mozarts
unterstreicht: wenn Mozart seinen Vornamen inder Form "Amadeus" geschrieben
sah, konnte er sich die Bemerkung nicht verkneifen, dass man ih dann auch gleich
Mozartus nennen könne, also Wolfang Amadeus Mozartus - er konnte
die Lateinisierung seines Namens wohl nicht so gut leiden ...

Johann Strauss, Jr.
(* 1825, 1899 Wien)
Wir wollen hier
einige Worte über Johann Strauss verlieren, im Bewusstsein, dass es sich
bei der Betrachtung der heute für uns typischen Strauss-Musik um eine um
ca.1800 beginnende Entwicklung handelt, die von den Komponisten Joseph Lanner
und Johann Strauss, Sr. ausgegangen ist. Johann Strauss, Jr., der Sohn, hat
den Walzer zweifellos zur Reife gebracht, wobei sein Bruder Joseph eine nochmalige
Bereicherung und Facettierung in Richtung eines symphonischen Charaktiers erreicht
hat. Der jüngste der drei Brüder, Eduard, war als Komponist weniger
bedeutend, dafür schaffte er es, als Dirigent die Musik seiner Familie
populär zu erhalten.

Franz Lehár
(* 1870 Komorn, 1948 Bad Ischl)
Der sogennannte
König der "Silbernen Operette" hat sich durch eine Vielzahl an
Operetten einen bedeutenden Platz in der Musikgeschichte verdient. Zu seinen
wichtigesten Werken zählen: Die Lustige Witwe, Land des Lächelns,
der Zarewitsch, Giuditta, und viele mehr. Lehár hat eigentlich Violine
studiert und kam erst später zu seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Komponieren,
oder sagen wir Verkomponieren von Gefühlen und Leidenschaften, die heute
nicht anders sind als vor 100 Jahren.

Antonio Vivaldi
(* 1678 Venedig, 1741 Wien)
Komponist, Geiger,
Musiklehrer und Priester. War er doch zu Lebzeiten vorallem durch musikformale
Errungenschaften bekannt. Seinen grossen Durchbruch als Komponist erlebte er
selbst nicht. Wir haben die Überlieferung seiner Werke einem Handschriftenfund
Anfang des 20. Jahrhunderts zu verdanken.
Doch was bliebe
der Nachwelt vorenthalten, gäbe es für uns sein wohl berühmtestes
Werk "Die Vier Jahreszeiten" nicht ?